Gesund

Der Turbo für den Stoffwechsel

23.02.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit erfolgreichem Intervallfasten leicht und energiegeladen ins Frühjahr starten

Wer fastet, muss ausreichend trinken: Warmer Tee ist dabei ideal. Foto: djd

(djd). Um leicht und schwungvoll ins Frühjahr zu starten, ziehen immer mehr Menschen eine Fastenkur in Erwägung. Experten wie Andrea Ciro Chiappa wissen, warum der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel so gut tut und worauf man bei der Wahl des richtigen Fastenprogramms achten muss.

„Fasten hat eine unglaublich intensive, heilsame Wirkung auf den Stoffwechsel“, betont der Ausbil- dungsleiter der Deutschen Fastenakademie (dfa). Sobald manweniger als 600 Kilokalorien – Frauen wenigerals 500 Kilokalorien - proTag zu sich nimmt, sinkendie Blutwerte für Zuckerund Cholesterin.Gleichzeitig zeigt der steigende Anteil freier Fettsäuren an, dass der Körper Fettverbrennt.

Intervallfasten ist alltagstauglich

Im Unterschied zu den klassischen Varianten, die aufgrund ihrer Regeln häufig stationär oder unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, gilt das Intervallfasten als besonders alltagstauglich. Der lockere Fastentrend ist für Andrea Ciro Chiappa nichts Neues: „Das bekannte Dinnercancelling oder Morgenfasten sind Formen des Intervallfastens. Studien haben bestätigt, wie effektiv dieser zeitweilige Verzicht auf Nahrung ist.“

Wenn die Fettverbrennung Marathon läuft

Generell sind auch beim Intervallfasten verschiedene Formen möglich: Beim 16:8-Fasten etwa isst man lediglich an acht Stunden des Tages etwas. Bei einer anderen Variante fastet man jede Woche zwei Tage lang.

„Wendet man In- tervallfasten regelmäßig an, zeigen sich viele Effekte: Der Körper schaltet auf den Fastenstoffwechsel um und verbrennt mehr Kalorien, überschüssige Fettmasse, vor allem im Leber- und Bauchraum, nimmt ab“, erläutert Chiappa. Fasten wirke wie ein Marathon auf das Fettverbrennungssystem.

Viel trinken

Der Experte rät dazu, den Körper vier Wochen lang an das Intervallfasten zu gewöhnen und es dann möglichst beizubehalten: „Die Mahlzeiten, die man zwischen den Esspausen zu sich nimmt, sollten unbedingt ausgewogen sein. Sonst besteht die Gefahr von Nährstoffdefiziten.“ Zudem sei es wichtig, gut zu kauen und täglich zwei bis drei Liter zu trinken.

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