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Buckeln war gestern!

26.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein starker Rücken kennt keinen Homeoffice-Stress!

(lifepr) Viele Büroangestellte arbeiten derzeit aufgrund von Corona ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Doch was gut gegen die Ansteckungsgefahr ist, kann für den Rücken zur echten Belastungsprobe werden. Die gute Nachricht lautet: Schon mit kleinen Veränderungen kann man für ein rückenfreundliches Arbeitsumfeld sorgen! Wie das geht, verraten die Experten von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

Homeoffice bedeutet für die meisten nicht nur mehr Komfort, sondern auch weniger Bewegung: Der morgendliche Sprint zur Bahn oder die Fahrt mit dem Fahrrad fallen weg. Und den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und abends auf der Couch lümmeln – das verzeiht selbst ein einigermaßen fitter Rücken nicht! Deshalb sollte man die Pausen so planen, dass diese keinesfalls sitzend verbracht werden oder man die Mittagszeit nutzt, um nach draußen an die frische Luft zu kommen. Während der Arbeit sollte man so oft wie möglich aufstehen, telefonieren sollte ausschließlich im Stehen oder Gehen geschehen, die Arme und Beine so oft es geht strecken.

Licht ins Dunkel bringen

Schlechte Lichtverhältnisse führen zu schlechter Haltung. Wer ständig mit der Nase am Monitor hängt oder sich zum Lesen tief über das Papier beugen muss, entwickelt über kurz oder lang Verspannungen. Daher sollte man unbedingt für eine gute Beleuchtung sorgen! So werden die Augen entlastet und auch das Lesen von Dokumenten fällt leichter. Steht der PC oder das Laptop direkt vor oder hinter einem Fenster, kann dies zu unerwünschten Blendungen führen. Idealerweise sollte der Bildschirm seitlich zum Fenster platziert werden.

Wenn man zu den Menschen gehört, die stundenlang mit überschlagenen Beinen auf dem Stuhl kauern, dann braucht man sich nicht wundern, wenn man sich am Feierabend vollkommen verknotet fühlt! Einseitige Haltung führt dazu, dass Muskeln verkürzen und verspannen. Deshalb sollte versucht werden, möglichst dynamisch zu sitzen.

Die beste Sitzgelegenheit im Homeoffice ist immer ein Schreibtisch und ein verstellbarer Bürostuhl. Das hat gleich mehrere Gründe, denn die variablen Verstellmöglichkeiten machen ein ergonomisches Sitzen überhaupt erst möglich. Optionen mit einer mehrdimensional beweglichen Sitzfläche erhöhen die Zahl der Haltungswechsel zusätzlich und lassen unbewusste, selbstinitiierte Positionswechsel problemlos zu. Ob man dann Stühle mit oder ohne Rückenlehne bevorzugt oder vielleicht mal einen anderen Stuhl wählt und temporär tauscht, ist jedem selbst überlassen. Das wichtigste Kriterium ist immer das persönliche Wohlbefinden und der zweckmäßige Einsatz. Büroarbeit kann übrigens auch im Stehen verrichtet werden. Falls kein richtiges Stehpult vorhanden ist, tut es genauso ein Bistrotisch oder ein Highboard. Und auch wenn es der Chef vielleicht nicht gerne sehen würde: Dank WLAN und Mobilfunk kann man die gesamte Wohnung zum Arbeitsplatz machen – einschließlich Couch, Sessel oder Bett. Wenn diese Ratschläge befolgt werden, kehrt man schmerzfrei an seinen gewohnten Arbeitsplatz zurück!

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