Gesund

Auf leichten Beinen durch den Sommer

24.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lasertherapie kann Krampfadern schnell und unkompliziert beseitigen

Schöne Beine ohne Krampfadern und Besenreiser: So lässt sich der Sommer unbeschwert genießen.  Foto: djd/biolitec/drubig-photo
Schöne Beine ohne Krampfadern und Besenreiser: So lässt sich der Sommer unbeschwert genießen. Foto: djd/biolitec/drubig-photo

(djd). Sonne, Hitze, Venenstau: Wenn die Tage wieder heiß und schwül werden, bedeutet das nicht für jeden uneingeschränktes Sommervergnügen. Denn in der warmen Jahreszeit leiden Menschen mit Venenschwäche oft unter besonders starken Beschwerden. Kribbeln und Stechen in den Waden, geschwollene Knöchel und vor allem ein unangenehmes Schweregefühl in den Beinen machen ihnen zu schaffen.

Das liegt daran, dass sich bei hohen Temperaturen die Gefäße erweitern und der ohnehin schon erschwerte Rückfluss des Blutes zum Herzen zusätzlich behindert wird.

34 Prozent der Frauen sind betroffen

In Deutschland sind etwa 34 Prozent der Frauen und 28 Prozent der Männer von Krampfadern betroffen. Gerade im Sommer leiden viele Menschen unter schmerzenden Beinen und finden auch nachts keine Ruhe, obwohl sie die Füße hochlagern. Der Besuch bei einem Gefäßspezialisten (Phlebologen) kann hier helfen. Das sollte jeder Betroffene möglichst schon bei den ersten Anzeichen von Venenschwäche tun. Denn auf lange Sicht können Komplikationen wie eine Thrombose oder ein offenes Bein drohen.

Bringen konservative Maßnahmen wie kalte Wadengüsse und Kompressionsstrümpfe sowie eine gesunde Lebensführung mit regelmäßiger Bewegung und ausgewogener Ernährung nicht ausreichend Besserung, bleibt oft nur ein operativer Eingriff.

Phlebologen raten aufgrund der geringen Belastung zu einem bestimmten Laserverfahren. Dabei wird eine speziell entwickelte Laserfaser mit zwei ringförmig abstrahlenden Lichtringen verwendet und in die Krampfader eingeführt. Die durch das Laserlicht entstehende Wärme lässt die Vene schrumpfen, bis sie sich schließt. Dann wird sie vom Körper in Bindegewebe umgewandelt und das Blut durch die gesünderen, noch vorhandenen Venen umgeleitet. Meist dauert die Behandlung nur eine halbe Stunde, bei der man die ganze Zeit ansprechbar ist.

Direkt danach darf man in Begleitung nach Hause und kann am nächsten Tag wieder den gewohnten Alltagstätigkeiten nachgehen. Die Kosten übernimmt in den meisten Fällen die Krankenkasse komplett.

Laser minimiert Risiken für Komplikationen

Die Vorteile der Lasertherapie gegenüber der klassischen Stripping-Methode, bei der die Vene in Vollnarkose aus dem Bein herausgezogen wird, sind: weniger Schmerzen, deutlich geringere Risiken für Wundinfektionen, Nervenschädigungen und Blutergüsse sowie eine schnellere Rekonvaleszenz.

Thema: Gesund

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