Wirtschaft

Scheufelen stellt erneut Insolvenzantrag

21.02.2019 00:00, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

100 Mitarbeiter müssen um ihren Job fürchten – Nach wie vor fehlen Großabnehmer für das Graspapier

Die Belegschaft von Scheufelen muss erneut eine Hiobsbotschaft verkraften: Das Unternehmen hat gestern einen Insolvenzantrag gestellt. „Wir haben trotz deutlich weniger Personal massive Fixkosten“, so erklärt der Geschäftsführer Stefan Radlmayr die wiederholte Schieflage des Lenninger Unternehmens. Der Absatz von Graspapier sei deutlich langsamer gewachsen als erwartet.

Die Papierfabrik Scheufelen in Oberlenningen Foto: Jacques
Die Papierfabrik Scheufelen in Oberlenningen Foto: Jacques

LENNINGEN. Derzeit produzieren die 100 Mitarbeiter im Monat 500 bis 1000 Tonnen. Um wirtschaftlich zu sein, wäre mindestens die dreifache Menge notwendig. Aufgrund des geringen Verkaufs mussten die Investoren monatlich eine höhere sechsstellige Summe zuschießen. „Daran sind wir gescheitert“, sagt Stefan Radlmayr. Nun wird sich ein Insolvenzverwalter um die Fortführung des Unternehmens kümmern. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind bis zum 1. Mai gesichert.


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