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Wirtschaft

Kommt Ikea bald nach Kirchheim?

28.09.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat macht unter dem Motto Ja, aber den Weg frei Die Region freilich scheint nicht begeistert

KIRCHHEIM(tb). Stärkung des Wirtschaftsstandorts, mehrere hundert Arbeitsplätze, ein großes Plus an Gewerbesteuer, Imagegewinn, Unterstützung im Stadtmarketing... die Vorteile einer Ansiedlung von Ikea in Kirchheim überzeugten im Gemeinderat. Die Räte begrüßten das Projekt grundsätzlich, verknüpften ihr Ja jedoch mit einem dicken Aber.

Man meint, die Uhr sei um 16 Jahre zurückgedreht: Schon damals wollte sich das schwedische Möbelhaus in Kirchheim niederlassen. Klarer Grundsatzbeschluss fiel zugunsten von Ikea lautet am 28. Oktober 1991 die Schlagzeile. Nach fünfjähriger Planungsphase wandten sich die Schweden entnervt von Kirchheim ab.

Jetzt, beim zweiten Anlauf, haben die Vorteile einer Ansiedlung von Ikea deutlich an Gewicht gewonnen im Ratsrund. Die Ängste jedoch sind die gleichen. Gefürchtet werden vor allem negative Auswirkungen auf das Warenhaus Innenstadt und eine Zunahme des Verkehrs. Diese Bedenken konnten auch aktuelle Gutachten nicht ganz ausräumen.

Wie Planungsamtsleiter Dr. Oediger resümierte, ergab das von Ikea selbst in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten, dass der Verkehr im Wesentlichen über die Autobahn fließen werde. Im Ikea-Nahbereich werden einige Baumaßnahmen nötig.


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