Wirtschaft

Kindergeld nach 18

26.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Auch nach der Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes können Eltern einen Anspruch auf Kindergeld haben. Darauf weist die Agentur für Arbeit hin. Zum Beispiel dann, wenn das Kind eine Schul- oder Berufsausbildung, ein Studium oder ein Praktikum absolviert. Auch während des Bundesfreiwilligendienstes oder ähnlicher Dienste (FSJ, FÖJ, anerkannte Freiwilligendienste im Ausland) könne Kindergeld gezahlt werden. Da es nach dem Schulende aber in aller Regel nicht nahtlos weitergehe, gebe es Kindergeld auch während einer Übergangsphase zwischen zwei Ausbildungsabschnitten von längstens vier Monaten. Aber auch, wenn sich die Unterbrechung unverschuldet etwas länger gestaltet, könne für ein Kind weiterhin Kindergeld gezahlt werden, wenn es auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz wartet, so die Arbeitsagentur. Hierfür genüge die Zusendung eines Nachweises über den Ausbildungs- oder Studienbeginn oder einer Schulbescheinigung an die Familienkasse vor Ort. Eine Arbeitslosmeldung bei der Agentur für Arbeit sei in diesem Zeitraum nicht erforderlich. Wichtig sei immer, die Pläne des Kindes nach Schulzeitende schriftlich mitzuteilen. Dann könnten die Zahlungen fortgesetzt werden.

Alle Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke sind im Internet unter www.familienkasse.de verfügbar. Informationen gibt es auch telefonisch unter (08 00) 4 55 55 30.

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