Wirtschaft

"Ethische Standards gelten weltweit"

20.07.2007, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der ehemalige Trumpf-Chef Bertold Leibinger über die Notwendigkeit von ehrbaren Kaufleuten

Zur Person

Berthold Leibinger stand fast 40 Jahre als Geschäftsführer an der Spitze des weltweit erfolgreichen Maschinenbauers und Laserspezialisten Trumpf in Ditzingen. Die Gruppe hat heute fast 8000 Mitarbeiter, macht 1,94 Milliarden Umsatz und ist mit über 50 Gesellschaften in aller Welt vertreten. Seit 2005 ist Leibinger Vorsitzender der Aufsichtsgremien der Gruppe. Der 76-Jährige erhielt 2006 zusammen mit seiner Familie den Deutschen Fairness-Preis für seine Verdienste um eine faire und transparente Unternehmens- und Führungskultur.

NÜRTINGEN. Das Bild der Manager in der Öffentlichkeit ist alles andere als gut: sie seien überbezahlt, wenn es schwierig wird, falle ihnen nichts anderes ein, als Personal zu reduzieren und ins billigere Ausland auszuweichen. Und trennen könne man sich von ihnen nur mit hohen Abfindungen. Ist der ehrbare Kaufmann also ein Auslaufmodell? Oder doch ein Leitbild in der globalen Wirtschaft? Für Berthold Leibinger ist das keine Frage: Nachhaltigen, also dauerhaften Erfolg erreiche man in einer globalisierten Welt nur durch ehrbares Handeln, sagte er beim Mittelstandsforum der Kreissparkasse am Mittwoch.


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