Wirtschaft

Bundesrat stimmt Entlastungen zu

05.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Krankenversicherungsbeiträge können steuerlich abgezogen werden

(pm) Ab dem kommenden Jahr können Versicherte ihre Beiträge in die Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe als Sonderausgaben abziehen. Der Bundesrat bestätigte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz, wie der Verband der Lohnsteuerhilfevereine mitteilte.

Bestehe Anspruch auf Krankengeld, müsse ein geringer Abschlag in Höhe von vier Prozent auf die Krankenkassenbeiträge vorgenommen werden. Bei einem Bruttolohn von 30 000 Euro bedeute die neue Abzugsmöglichkeit für Ledige eine Entlastung von mehr als 300 Euro im Jahr.

Privat Kranken- und Pflegeversicherte könnten ihre Beiträge ebenfalls absetzen. Enthalte ihr Versicherungsvertrag jedoch einen höheren Leistungskatalog als die gesetzliche Sozialversicherung, würden die Beiträge nicht in voller Höhe anerkannt.

Entgegen dem ursprünglichen Gesetzentwurf seien auch andere Beiträge wie die zur Arbeitslosen-, Haftpflicht-, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung weiterhin absetzbar. Diese wirkten sich jedoch nur aus, wenn sie zusammen mit denen für die Kranken- und Pflegeversicherung 1900 Euro im Jahr nicht überstiegen. Bei Steuerpflichtigen, die keine Arbeitgeberzuschüsse erhielten, betrage die Grenze 2800 Euro. Beide Grenzwerte lägen jedoch 400 Euro über den derzeitigen Höchstbeträgen.


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