Wirtschaft

Balluff nutzt Kurzarbeit intensiv

14.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Keine betriebsbedingten Kündigungen bis Februar 2011

NEUHAUSEN (pm). Der Sensorspezialist Balluff hat für sein Stammwerk am Standort in Neuhausen/Filder betriebsbedingte Kündigungen bis Februar 2011 ausgeschlossen. Wie das Unternehmen in einer Presseerklärung mitteilte, haben sich Geschäftsleitung, Betriebsrat, Arbeitgeberverband Südwestmetall und die Gewerkschaft IG Metall auf ein Konzept geeinigt, das die intensive Nutzung von Kurzarbeit in den Mittelpunkt stellt. „Wir wollen alles versuchen, die Wirtschaftskrise gemeinsam mit unseren Mitarbeitern zu bewältigen“, teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Rolf Hermle, mit.

Die Belegschaft habe durch ihr solidarisches Mitwirken die Verlängerung der Kurzarbeits-Phase mit ermöglicht. „Mit dieser Lösung wollen wir unseren Mitarbeitern Sicherheit und Verlässlichkeit für ihre mittelfristige Zukunft geben“, sagte Hermle. Geschäftsleitung und Betriebsrat seien zuversichtlich, mit der „Beschäftigungsbrücke Kurzarbeit“ die Stammbelegschaft bei Balluff in der Wirtschaftskrise halten zu können.

Seit 1. April wird bei Balluff über alle Firmenbereiche hinweg kurzgearbeitet. „Die Kurzarbeit bezieht sich auf die tariflichen Angestellten“, sagt Dr. Detlef Zienert, im Unternehmen für Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Mit den außertariflichen Angestellten habe man sich auf einen teilweisen Einkommensverzicht geeinigt. Im Augenblick wird bei Balluff an zwei Tagen kurzgearbeitet.


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