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14.05.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Marius Lup, Auszubildender zum Stuckateur bei der Firma Hans Haussmann in Oberboihingen, arbeitete in Tel Aviv in Israel an der Sanierung eines zum Weltkulturerbe zählenden Gebäudes mit. Dabei handelt es sich um ein Projekt der gemeinnützigen Sto-Stiftung, die junge Menschen in ihrer handwerklichen und akademischen Ausbildung, unter anderem im Maler- und Stuckateurhandwerk, unterstützt: Das Max-Liebling-Haus in Tel Aviv ist eines von rund 4000 Wohngebäuden, die nach 1933 von deutschen Bauhaus-Architekten in der Stadt errichtet worden waren. Etwa 2000 dieser Häuser gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das ehemalige Wohnhaus soll zum künftigen White City Center umgebaut werden. Im Herbst, pünktlich zum Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“, soll es als Denkmalschutz- und Architekturzentrum eröffnet werden.

Marius Lup
Marius Lup

Auf der Baustelle legen auch drei Teams zu je fünf Stuckateur-Auszubildenden der Berufsschule und des überbetrieblichen Ausbildungszentrums Leonberg Hand an, die jeweils zehn Tage gemeinsam in Tel Aviv leben und zusammen mit ihren israelischen Kollegen Risse am Bauhaus-Gebäude sanieren und den Putz ertüchtigen. Mit dem ersten Stuckateur-Team vor Ort war Marius Lup

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