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Wendlingen

„Wir sollten den Fuß in der Tür behalten“

07.03.2009, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat stellt Aufhebung für den Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Eisenbahnunterführung zurück – Prüfung alternativer Straßenführung

WENDLINGEN. Was zunächst nach einer reinen Formsache aussah und rasch abgehandelt schien, entpuppte sich für die Wendlinger Stadtverwaltung und die Bahn am Ende zu einer handfesten Verzögerung. Der Gemeinderat wünschte nämlich eine Vertagung für die Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses Bebauungsplan „Eisenbahnunterführung“, dem er hätte zustimmen sollen, um stattdessen für die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens „Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs Schützenstraße“ zu votieren. Was sich kompliziert anhört, betrifft lediglich zwei Planverfahren, wovon eines zu viel ist. Um das Planfeststellungsverfahren für die ICE-Trasse im weiteren Abschnitt Wendlingen-Ulm einzuleiten, sollte das andere aufgehoben werden. Doch der Gemeinderat wollte in dieser Angelegenheit den Fuß in der Tür behalten, steht doch aus seiner Sicht jede Menge Geld des Steuerzahlers auf dem Spiel, falls die Planung zweier Brückenbauwerke entlang der L 1250 zwischen Wendlingen und Oberboihingen (wir berichteten) verwirklicht würde. Durch modifizierte Planungen könne womöglich darauf verzichtet werden. Der Gemeinderat wähnt dahinter einen „Schildbürgerstreich“.


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