Wendlingen

„Wendlinger Modell“

28.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (sel). In der Liederhalle in Stuttgart fand kürzlich eine Fachtagung zum Thema „Sprachstandsdiagnose“ statt. Eingeladen hatte dazu das baden-württembergische Kultusministerium. Zu denen, die sich in Stuttgart als Experten in Sachen Sprachförderung den Teilnehmern der Tagung präsentieren konnten, gehörte auch Ingrid Stetter. Eingeladen wurde die Wendlingerin, weil ihr Programm der gesteuerten Sprachförderung zu den Vorreitern in diesem Bereich gehört. Anhand von Tafeln erläuterte sie das Prinzip, das seit über 30 Jahren in den Wendlinger Kindergärten bei der Förderung der deutschen Sprachkenntnisse für Kinder mit Migrationshintergrund erfolgreich angewandt wird.

Konzipiert wurde dieses „Wendlinger Modell“ vor über 30 Jahren vor dem Hintergrund einen hohen Anteils an „Gastarbeiterkindern“ in den Kindergärten und Schulen der Stadt. Das Thema ist auch nach 30 Jahren hochaktuell, liegt doch Wendlingen mit der Zahl der Familien mit Migrationshintergrund in der Region in der Spitzengruppe. In vielen dieser Familien wird zu Hause nach wie vor ausschließlich die Sprache des Herkunftslandes gesprochen. Deshalb ist die frühe Sprachförderung in den Kindergärten und Schulen nach Ansicht von Ingrid Stetter auch heute noch unverzichtbar.

Derzeit sind die Ausstellungstafeln, die Ingrid Stetter für die Fachtagung in Stuttgart vorbereitet hat, im Sitzungssaal des Wendlinger Rathauses zugänglich gemacht.


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