Wendlingen

Was bleibt, ist allein die Ohnmacht

25.08.2009, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elf Reihenhäuser in der Oberboihinger Mörikestraße stehen nach der Verlegung der Ortsdurchfahrt auf einer Verkehrsinsel

Die Oberboihinger feierten den Spatenstich zur Verlegung der Ortsdurchfahrt mit einem Volksfest. Zum Feiern zumute war aber längst nicht allen. Die Bewohner der 1998 bezogenen „familienfreundlichen Reihenhäuser“ in der Mörikestraße fühlen sich ohnmächtig. Sie werden künftig vom Verkehr eingekreist, ihre Immobilien sinken im Wert. Warum hat die Gemeinde hier Wohnbebauung zugelassen?

OBERBOIHINGEN. Die Gärten sind klein, die Häuser stehen nah aufeinander. Das sind die rund 40 Bewohner der elf 1998 bezogenen Reihenhäuser in der Oberboihinger Mörikestraße gewohnt. Unvorstellbar ist für sie allerdings der Gedanke an die Zeit, wenn die Verlegung der Ortsdurchfahrt abgeschlossen sein wird. Ab 2013 sind sie vom Verkehr regelrecht eingeschlossen. Direkt zwischen Bahntrasse und den Reihenhäusern verläuft die neue L 1250. Das kleine Wohnquartier wird zudem eingekreist von der neu zu bauenden innerörtlichen Verbindung von der Nürtinger Straße unter der Bahnlinie hindurch zur neuen L 1250. Dieses Straßenohr umschließt die Reihenhäuser, macht die dort wohnenden Familien zu „Inselbewohnern“.


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