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Vogel des Jahres: Wettstreit um Titel

16.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spannung bis zum Schluss verspricht die zweite öffentliche Wahl zum Vogel des Jahres von Nabu und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz. Bislang haben schon 114 000 Menschen gewählt. In der letzten Abstimmungswoche führen Wiedehopf und Mehlschwalbe das Feld an, doch wer hat am Ende den Schnabel vorn? Bis zum Donnerstag, 18. November, 11 Uhr, ist das virtuelle Wahllokal unter www.vogeldesjahres.de geöffnet, anschließend wird zwischen 13 und 13.30 Uhr im Livestream auf dem Nabu-Instagram-Account https://www.instagram.com/nabu/ der Sieger gekürt.

Die fünf Vogel-Kandidaten Mehlschwalbe, Bluthänfling, Steinschmätzer, Feldsperling und Wiedehopf stehen für bestimmte Lebensräume und die Vielfalt der Vogelwelt. „Jeder vertritt ein Naturschutzthema, das Aufmerksamkeit braucht, und hätte den Titel verdient“, betont der baden-württembergische Nabu-Vogelexperte Stefan Bosch. So findet die Mehlschwalbe als Gebäudebrüter immer weniger Nistmöglichkeiten. Der Steinschmätzer kämpft für mehr offenes Brachland, der Wiedehopf will, dass weniger Pestizide eingesetzt werden. Der Feldsperling vermisst Baumhöhlen zum Brüten und der Bluthänfling fordert: Hecken zum Verstecken.

Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.

Noch unentschlossen? Bei der Entscheidung hilft der Bird-O-Mat unter www.NABU.de/birdomat. pm

Mehr Infos und Teilnahme unter www.vogeldesjahres.de.

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