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Kommentar

Vernunft ist gefragt

08.11.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Kommentar von Sylvia Gierlichs.

Die Buslinie 196 fährt also nicht über die Feldwege. Das kann man mit Fug und Recht als eine Entscheidung der Vernunft bezeichnen. Nein, nicht wegen der Mehrkosten. Sondern wegen der Sicherheit der Radler und Spaziergänger, die dort auch noch unterwegs sind. Dass es auf Umleitungen über Feldwege zu haarigen Begegnungen zwischen Bussen und Naherholungssuchenden kommen kann, ist derzeit beispielsweise in Neuhausen in der Verlängerung der Plieninger Straße prima zu beobachten.

Klar, die Schranke hätte sicher dazu beigetragen, den Schleichverkehr in Schach zu halten, der sich möglicherweise als Folge der Straßensperrung dort breitmacht. Doch für all jene Automobilisten, die in grenzenlosem Egoismus, nur die eigene Bequemlichkeit im Sinn, nun die Abkürzung über die Felder als Option während der Sperrzeit der L 1250 sehen, könnte diese Risikobereitschaft unangenehme Folgen haben. Zum einen für den eigenen Geldbeutel. Denn der Gemeindevollzugsdienst wird sicher keine Gnade walten lassen.


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