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Wendlingen

Lebensraum verändert sich: Tiere verlieren den Anschluss

03.05.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag zum Thema „Rebhühner“ war Erfolg auf ganzer Linie – Albverein Oberboihingen lud dazu ein

OBERBOIHINGEN (pm). Es hätte ein ganz schön konfliktgeladener Abend werden können. Schließlich ist die Situation des hochbedrohten Rebhuhns symptomatisch für die moderne Landwirtschaft und oft auch eine Folge einer etwas nachlässigen Beutegreifer-Regulierung durch die Jagd. Doch der Vortragsabend des Schwäbischen Albvereins zum Thema „Sind Rebhuhn und Co. noch zu retten?“ mit Referent Michael Eick wurde zu einer derart gelungenen Veranstaltung, dass noch bis kurz nach Mitternacht Naturschützer und Landwirte an einem Tisch saßen. Dabei wurde nicht etwa heftig gestritten, sondern man unterhielt sich angeregt über Möglichkeiten, das Rebhuhn in und um Oberboihingen zu erhalten. Veranstalter und Organisator Richard Haußmann war jedenfalls am Ende des Abends hochzufrieden: „Die ganze Sache lief besser als erwartet. Ich bin sehr glücklich über die gute Resonanz und die intensiven Gespräche zwischen allen Beteiligten.“

Der Biologe Michael Eick verstand es, dem Publikum nahezubringen, warum dieser Vogel so beispielhaft für die ganze Lebensgemeinschaft der Feldflur steht. „Das Rebhuhn ist eine sogenannte Flaggschiff-Art“, erklärte der Vogelkundler, „es vertritt damit alle Tiere und Pflanzen, die mit ihm den Lebensraum der offenen Agrarlandschaften teilen.“


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