Wendlingen

Landfrauen verschönerten Teddys für einen guten Zweck

18.02.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Will der mir einen Bären aufbinden?“ Das dachte Anne Schumacher, als Norbert Nauen eines Tages mit einer ungewöhnlichen Bitte bei ihr auftauchte. Der Landesstellen-Leiter des Advent-Wohlfahrtswerkes (AWW) fragte an, ob sich die Vorsitzende der Landfrauen Köngen-Denkendorf eine Aktion mit Bären vorstellen könne. Was sich aus dieser ersten Kontaktaufnahme entwickelte, war am Donnerstag in der Köngener Zehntscheuer zu bewundern. Dort waren etwa 100 Bären auf Tischen aufgereiht, gehäkelt, genäht, gestrickt und gefilzt. Die putzigen und farbenfrohen Tiere wurden mit viel Herzblut und großer Kreativität von 25 Landfrauen in Heimarbeit hergestellt. Es ist angedacht, sie an den Verein Wildwasser in Esslingen und an die AG Hospiz in Nürtingen zu verschenken. Dort sollen sie als Trostpflaster und Schmusetier dienen. „Die Frauen hatten große Freude am Kreieren. Bei einigen wurde die Aktion regelrecht zu einer Bärensucht“, erzählte Anne Schumacher (vordere Reihe, Zweite von rechts). Köngens Bürgermeister Otto Ruppaner (ganz rechts) ließ es sich nicht nehmen, sich ein Bild von der Arbeit der Landfrauen zu machen. Norbert Nauen (Zweiter von rechts) hätte nie und nimmer damit gerechnet, dass die Aktion solch große Kreise zieht. Die Bärengeschichte begann mit 3000 Teddys, die sich in Kartons im Carport der Nauens türmten. Eine Bekannte hatte kurz zuvor angerufen: In ihrer Firma gebe es eine Überproduktion von Stoffbären. Schon bald stand fest, dass jeder der 3000 Bären ein neues Zuhause finden sollte. Doch zuvor wurden sie von den Landfrauen verschönert, wie das Bild zeigt. je/Foto: Kaier

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