Wendlingen

Kommentar

14.07.2007, Von Von — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kommentar

Christa

ANSEL

Die Grenzen zwischen den Stadtteilen Wendlingen und Unterboihingen sind unsichtbar. Und doch sind sie vorhanden, brechen die Wunden der 1940 geschlossenen Zwangsehe immer mal wieder auf. Wenige wagten in der Vergangenheit, gemeinsame Schritte öffentlich zu fordern. Manches entwickelte sich in den Stadtteilen parallel.

In jüngster Zeit aber passieren Veränderungen. Gewiss vor dem Hintergrund fehlender Finanzmittel. Aber nicht nur. Wenn sich die drei großen Sportvereine der Stadt an einen Tisch setzen und über ein gemeinsames Vereinsheim auf dem neuen Sportgelände nachdenken, dann ist dies ein guter, ein richtiger Schritt. Und nicht der einzige. Jetzt machen die beiden evangelischen Kirchengemeinden beispielhaft weiter. Eine gemeinsame Kirchengemeinde ist ihr erklärtes Ziel. Ein mutiger, ein von Vernunft geprägter Schritt, der gemacht wird im Interesse einer Gemeinschaft, die in Wendlingen so ganz neue Qualitäten erreichen kann. Respekt gebührt den Kirchengemeinderäten, die manche historisch verständliche Befindlichkeit im Interesse einer zukunftsfähigen gemeinsamen Lösung zurückgestellt haben.

Und da sind auch die bereits aufgenommenen Fusions-Gespräche in den Ortsringen der Wendlinger und Unterboihinger Vereine von Bedeutung.


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