Wendlingen

„Kilossa“ wieder erhältlich

15.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). Da die erste Auflage vergriffen ist, aber nach wie vor nachgefragt wird, erschien nun der in mehrfacher Hinsicht ungewöhnliche zweite Band der Schriftenreihe zur Stadtgeschichte der Stadt Wendlingen in einer Neuauflage: „Die Otto-Plantage Kilossa (1907–1914) – Aufbau und Ende eines kolonialen Unternehmens in Deutsch-Ostafrika“, das teilt die Stadt Wendlingen mit.

Im Jahre 1907 begannen die Fabrikanten von Heinrich Otto & Söhne in Tansania, Afrika, eine Großplantage aufzubauen , um sich von der marktbeherrschenden US-Baumwollindustrie unabhängig zu machen. Dies ging, weil Deutsch-Ostafrika, wie Tansania damals hieß, eine deutsche Kolonie war. Die geschaffenen Arbeitsplätze waren heiß begehrt, die aufgebaute Infrastruktur mustergültig. Das Unternehmen endete mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, als Deutschland alle seine Kolonien verlor.

An den Fabrikanten Otto der Gründergeneration und an ihrem Unternehmen Kilossa werden die Anfänge der Industrie im deutschen Südwesten beispielhaft aufgezeigt. Der vorliegende Band beschreibt die Etappen des Weges. Im Mittelpunkt steht natürlich Kilossa, ein Name, den man vermutlich nicht kennen würde, hätten nicht Fabrikanten der Familie Otto dort, im Zentrum Afrikas, eine Plantage gewaltigen Ausmaßes gegründet.


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