Wendlingen

Hilfe nur als Ultima Ratio

08.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Markus Grübel (MdB) stimmt Griechenland-Hilfe zu

(pm) „Ich weiß, dass die Zustimmung zur Griechenland-Hilfe in der Bevölkerung kritisch beurteilt wird“, teilte Markus Grübel gestern der Presse nach der Abstimmung mit.

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen die nationalen Haushalte Lücken auswiesen, sei es schwierig, eine solche Entscheidung zu treffen. Aber die Stabilität der gemeinsamen Währung Euro sei im ureigensten Interesse Deutschlands, das von der Stabilität des Euros als Exportnation besonders profitierte. Dies habe positive Effekte auf unsere Beschäftigungs- und Wachstumssituation. Die Union müsse sich, wie bei der Einführung des Euros versprochen, für die Stabilität des Euros einsetzen.

Weiter heißt es in der Mitteilung: Aufgrund der engen wirtschaftspolitischen Verbindungen innerhalb des Euroraums habe ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands erhebliche negative Auswirkungen auf den Finanzplatz Deutschland und auf die deutsche Wirtschaft, macht Grübel deutlich. „Diese negativen Auswirkungen wären für die deutsche Volkswirtschaft und den Bundeshaushalt mit erheblich höheren Kosten verbunden als eine mögliche direkte Hilfe für Griechenland zum jetzigen Zeitpunkt. Daher stimme ich der Griechenland-Hilfe zu“, so Markus Grübel zur Abstimmung gestern im Deutschen Bundestag.


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