Wendlingen

Harte Geldstrafe gegen Spielhallenbetreiber verhängt

20.03.2014, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Urteil im Prozess wegen des unangemeldeten Betriebs von Geldautomaten in einer Wendlinger Spielhalle ist ergangen

WENDLINGEN/STUTTGART. Das Aufstellen eines Geldautomaten in einem Geschäft ist nicht strafbar, erst wenn er unangemeldet betrieben wird, greift das Strafrecht zu. So passierte es jetzt einer Reutlinger Gesellschaft von zahlreichen Spielhallen, darunter ein Spielcenter in Wendlingen. Die beiden Chefs der Wendlinger Spielhalle müssen nach dem jetzt verkündeten Urteil der Stuttgarter Wirtschaftsrichter wegen unerlaubten Betreibens eines Geldauszahlungsautomaten in ihrem Geschäft zusammen 150 000 Euro Geldstrafe bezahlen.

Nur drei Tage haben die Richter der 11. Großen Wirtschaftsstrafkammer am Stuttgarter Landgericht gegen die beiden 62-jährigen Betreiber des in Wendlingen ansässigen Spielcenters verhandelt, um zu einem Urteil zu kommen. Gegen Vorschriften des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (ZAG) hatten nach dem Urteil der Stuttgarter Richter die beiden Wendlinger Spielhallenbetreiber verstoßen. Allerdings nur fahrlässig, was sie nicht vor der saftigen Geldstrafe von jeweils 75 000 Euro bewahrte.


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