Wendlingen

Erinnerung an den "Watermelon Man"

28.07.2007, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Melva Houston gastierte beim Köngener Jazzclub in der Zehntscheuer

KÖNGEN. So möchte man immer in den Urlaub verabschiedet werden. Pünktlich zum Ferienbeginn präsentierte der Köngener Jazzclub in der Zehntscheuer die amerikanische Gospel- und Bluessängerin Melva Houston mit ihrer Band. Mit einer abwechslungsreichen und reizvollen Mischung aus Klassikern und weniger bekannten Songs aus der Jazzliteratur sorgte die glänzend aufgelegte Jazz-Diva für ausnahmslos gute Laune.

Kaum hatte sie den ersten Ton ins Mikrofon gesungen, hatte sie die Lacher auch schon auf ihrer Seite. Mit einem krächzenden Mimimimi hatte sie das Klischee vom Einsingen der Opernstars bedient und es sollte während des an sich schon höchst unterhaltsamen Konzertes in diesem Sinne noch einiges nachfolgen, wenn es auch nicht immer auf Anhieb verstanden wurde.

In Memphis, Tennessee, gebe es eine Straße namens Beale Street, verriet sie. Dort sei sie als kleines Mädchen (also vor etwa fünf Jahren, wie sie versicherte) immer hin geschlichen, weil dort alles, was in der Blues-Szene Rang und Namen hatte, aufgetreten sei, aber meiner Mutter habe ich davon nichts gesagt. Dass sie nämlich B. B. King und Etta James gelauscht und von da an gewusst habe, was sie einmal machen wollte.


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