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Wendlingen

Dem Gutachter Demenz vorgetäuscht

20.02.2019, Von Sabine Försterling — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit gefälschten Attesten Pflegebedürftigkeit und Erwerbsunfähigkeit von Rentnern vorgetäuscht

WENDLINGEN/BEUREN/STUTTGART. Fünf Rentnerinnen und Rentner sowie eine Fachkraft im Gesundheitswesen, die als Einzige seit Juli letzten Jahres in Untersuchungshaft sitzt, müssen sich derzeit wegen gemeinschaftlichen Betruges vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten.

Die 55-jährige Expertin, die in einem Rollstuhl in den Verhandlungssaal gefahren wurde, soll gemeinsam mit den zwei Ehepaaren, nebst dem Bruder eines der Ehefrauen, die AOK sowie die Deutsche Rentenversicherung und eine Lebensversicherung um rund 330 000 Euro geprellt haben. Dabei hat die Hauptangeklagte laut Staatsanwaltschaft von Mitte 2013 bis Ende 2014 mit gefälschten Arztattesten und Befundberichten die Gutachter des Medizinischen Dienstes über die Pflegebedürftigkeit beziehungsweise Erwerbsunfähigkeit der Mitangeklagten getäuscht und beim Pflegegeld und den Renten kräftig mitkassiert. Ein sechster Rentner, der ebenfalls an den betrügerischen Machenschaften beteiligt gewesen sein soll, wird gesondert verfolgt.


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