Wendlingen

Bunte Wiesen für Wendlingen

29.10.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Ökologe Philipp Unterweger sprach über den Erhalt der Artenvielfalt

WENDLINGEN (pm). Die Anzahl der fliegenden Insekten, insbesondere der Bienen, ist bekanntlich stark rückläufig. Welche Möglichkeiten Gartenbesitzer oder Eigentümer/Pächter von Streuobstwiesen haben, um zu dem Erhalt der Artenvielfalt beizutragen, erläuterte der Ökologe und Autor Dr. Philipp Unterweger in seinem Vortrag kürzlich im Treffpunkt Stadtmitte.

Das Insektensterben beschäftigt längst nicht mehr nur die Spezialisten. Die Masse der fliegenden Insekten ist in den vergangenen 30 Jahren um rund 75 Prozent zurückgegangen. Das bringt das ganze Ökosystem ins Wanken. Dabei geht es nicht nur um die Bestäubung von Obst, sondern auch um die Wasser- und Luftreinheit. Philipp Unterweger legt sein Hauptaugenmerk deshalb auf die Initiative „Bunte Wiesen“, bei der es darum geht, dass durch weniger Mähen und Pflege wilde Wiesen entstehen. Ein nur zweimaliges Mähen im Jahr führt bereits zu einer höheren Artenvielfalt und mehr Biomasse und damit zum Erhalt von Ökosystemen. Das Schnittgut sollte dabei entfernt werden um der Fläche Nährstoffe zu entziehen. Eine Saat ist nicht nötig, je nach Boden suchen sich heimische Gewächse wie Gräser, Disteln oder Mohnblumen mit den Jahren ihren eigenen Weg. Und so eine bunte Wiese sieht dann nicht nur schön aus, sondern zieht auch zahlreiche Insekten an.


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