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Wendlingen

Baubeginn am Kreisverkehr der K?1219/Wertstraße zwischen Wendlingen und Unterensingen

07.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Dienstag war Auftakt für den Umbau der Kreuzung Kreisstraße 1219/Wertstraße zum Kreisverkehr. Die Umbaumaßnahmen werden voraussichtlich je nach Wetterlage sechs bis acht Wochen dauern. So lange müssen sich die Verkehrsteilnehmer vor allem in den Hautpverkehrszeiten auf Behinderungen einstellen. Während des Umbaus regelt eine Ampelanlage den Verkehr. In Abstimmung mit dem Straßenbauamt des Landkreises werden Ortskundige, die in Richtung Unterensingen oder in das Gewerbegebiet Wert fahren, vom Ordnungsamt gebeten, die Baustelle vor allem während der Rushhour zu umfahren. Für Fahrten ins Wert wird die Strecke über Köngen, die L 1200, Wertstraße und Immanuel-Maier-Straße empfohlen, außer für Lastwagen mit einer Höhe von über 3,80 Meter wegen der Unterführung an der B 313. Mit dem Umbau der Straße zum Kreisel soll sich der Unfallschwerpunkt an der Einmündung entspannen. Zunächst schien der Kreisverkehr aus Kostengründen allerdings zu scheitern, und eine Ampelanlage war stattdessen geplant. Dann aber halfen Wendlinger Firmen bei der Finanzierung und auch der Landkreis bezahlte mehr, als er angekündigt hatte. Die Gesamtkosten des neuen Kreisverkehrs mit einem Durchmesser von 30 Metern und einer Fahrbahnbreite von acht Metern belaufen sich auf rund 300 000 Euro brutto. Davon finanziert der Landkreis 97 000 Euro, durch das Sponsoring der Firmen vermindert sich der Anteil der Stadt Wendlingen auf 184 000 Euro. Der Umbau ist in drei Bauabschnitten unterteilt. Bislang wurde ein Teil des Fahrbahnbelags abgefräst und die Verkehrsinsel in der Wertstraße zurückgebaut. Nach Auskunft des Stadtbauamts muss der Boden wegen seiner unzureichenden Dichtigkeit ausgetauscht werden. Diese ungünstige Eigenschaft hat der Auelehm, den man entlang des Neckars häufig findet. Ohne Austausch würde die Gefahr von Vertiefungen in der Fahrbahn bestehen. Erneuert werden außerdem die Verkehrsinseln sowie die Geh- und Radwege an dieser Stelle. Eine Querungshilfe über die K 1219 für Radfahrer in Richtung Wendlingen ist ebenfalls geplant. Apropos Ampel: jetzt beim Umbau kann man ermessen, was es bedeutet hätte, wenn die Signalanlage statt eines Kreisels zum Zuge gekommen wäre. Zu Hoch-Zeiten morgens, mittags und abends staut sich nämlich der Verkehr an der Baustellenampel bis zur Römerbrücke und in Richtung Köngen zurück. Dies hatte das Ordnungsamt vorher schon prophezeit. gki

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