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Heimat und Fremde

25.04.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Dass Menschen fortziehen, auswandern, in die Fremde gehen und umgekehrt einwandern, aus der Fremde hierherkommen und bleiben, ist ein Normalfall der Geschichte. Dörfliches Leben, ländliche Kultur in Württemberg, war und ist immer durch Aus- und Einwanderungsbewegungen von Menschen in Veränderung begriffen. Im Freilichtmuseum in Beuren geht es dazu in dieser Saison auf Spurensuche. Unter der Überschrift „Heimat und Fremde“ bietet das Freilichtmuseum unterschiedliche Veranstaltungen an, um einmal genauer auf Migrations- und Integrationsprozesse in Geschichte und Gegenwart zu schauen und die Auswirkungen auf den Alltag bäuerlichen Lebens auszumachen.

Am Sonntag, 28. April, um 11 Uhr wird Professorin Dr. Christel Köhle-Hezinger die siebenteilige Reihe „Migration und regionale Identität“ mit ihrem Vortrag „Fortgehen – Kommen – Bleiben. Regionale Identität zwischen Heimat und Fremde“ eröffnen. Die Volkskundlerin steckt die Themenfelder Migration und regionale Identität aus kulturwissenschaftlicher Sicht ab. Die Vorträge werden jeweils von einer kulinarischen Themenwoche begleitet, bei der die Museumsgastronomie in Verbindung zum Vortrag Speisen aus der schwäbischen und den Küchen anderer Herkunftskulturen anbietet. Die erste kulinarische Themenwoche von Sonntag, 28. April, bis Samstag, 4. Mai, bietet Schmackhaftes unter dem Motto „Schwäbische trifft orientalische Küche – für Kenner und Genießer“.

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