meldungen

Der Pianist aus den Trümmern

05.06.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Montag, 24. Juni, 19 Uhr, findet in der Aula des Robert-Bosch-Gymnasiums ein Konzert der besonderen Art statt. Der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad wird ein Konzert geben und aus seinem Buch „. . . und die Vögel werden singen“ vorlesen. Aeham Ahmad, 1988 in Yarmouk, einem Vorort von Damaskus geboren, flüchtete im Jahr 2015 über die Balkanroute nach Deutschland, als der IS sein Wohnviertel in Beschlag nahm. Seit seiner Ankunft in Deutschland hat Aeham unzählige Konzerte gegeben, in Berlin und Bonn, Köln und Stuttgart, Mailand und Paris. Er hatte Auftritte mit den Sportfreunden Stiller, mit Judith Holofernes und mit Herbert Grönemeyer. Stücke von Beethoven und Mozart gehören zu seinem Repertoire, vor allem aber sind es seine eigenen Kompositionen, die er dem Publikum vorstellt – fröhliche, aber auch traurige Lieder gegen den Hunger und die Gewalt. Das Robert-Bosch-Gymnasium trägt seit vergangenem Jahr die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Das Konzert, aber auch die am Vormittag stattfindenden Begegnungen der Schüler mit Aeham Ahmad sollen auch dazu beitragen, sich dieser Werte nochmals bewusst zu werden. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse und im Buchladen im Langhaus.

Tipps und Termine