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Betreuung auf der Palliativstation

28.08.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ESSLINGEN (pm). Eine Vortragsreihe des Hospizes Esslingen wirft einen Blick auf das Lebensende aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei geht es um Fragen des „guten Lebens“ und des „guten Sterbens“ – was ist das überhaupt, und (wie) kann es gelingen? Welche Rahmenbedingungen braucht es? Aus theologischer, aus medizinischer und aus Sicht der Pflegewissenschaft sowie aus der Perspektive einer Buchautorin wird der Blick auf das Lebensende gerichtet. Am 19. September spricht Dr. Heike Mönnich, Leiterin Palliativstation Klinikum Esslingen, um 19 Uhr im Gemeindezentrum Ertinger-Haus, Keplerstraße 41 in Esslingen, über „Optimale körperliche, seelische, soziale und spirituelle Betreuung auf der Palliativstation – Wie gehen wir mit den Grenzen des Leistbaren um?“.

Die Aufgaben des multidisziplinären Teams einer Palliativstation zielen auf die optimale Betreuung von schwerstkranken Menschen am Lebensende. Die palliative Behandlung setzt ein sensibles Abwägen aller medizinischen Maßnahmen zwischen dem Möglichen und dem Sinnvollen für die betroffenen Personen voraus. Palliative Versorgung soll nicht als Kapitulation vor einer unheilbaren Erkrankung oder als eine neue Fachdisziplin verstanden werden. Strukturveränderungen im Gesundheitssystem, gesellschaftliche Entwicklungen und Erfordernisse setzen ständig eine Anpassung voraus.

Nach der Information über die Arbeit auf der Station sind die Zuhörer zur Diskussion über die Grenzen des Leistbaren eingeladen.

www.hospiz-esslingen.de

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