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Zahlen sprechen deutliche Sprache

16.04.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Veil, Bempflingen. Zum Artikel „Einspruch ohne Erfolg“ vom 10. April. Am besagten Tag gingen der Stadt Dutzende Verkehrssünder ins Netz. Um genauer zu sein: Im Messzeitraum von 12 bis 16 Uhr rund 150. Bei der Verhandlung hatte ich Einsicht in die Messprotokolle. Jetzt rechnen wir mal: 150 Fahrzeuge mal 15 Euro Mindestbetrag ergaben alleine schon 2250 Euro. Nehmen wir jetzt noch die 35- und 80-Euro-Fälle hinzu, kommen wir auf ungefähr an die 3000 Euro – und das innerhalb von vier Stunden! Na das muss man sich doch erst mal auf der Zunge zergehen lassen! Von solchen Einnahmen können selbst hochbezahlte Manager nur träumen. Diejenigen, die bisher noch an das Märchen geglaubt haben, Radarfallen würden nur der Verkehrserziehung dienen, werden nun endgültig eines Besseren belehrt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Man stelle sich doch mal folgendes Bild vor: Der Herr Vollzugsbeamte sitzt den ganzen Nachmittag (vier Stunden) gemütlich in seinem Sesselchen im Messwagen, schiebt eine ruhige Kugel und liest nebenbei auch noch die Illustrierte. Für einen Handwerker, der mit harter Arbeit sein Brot verdienen muss, ein echter Schlag ins Gesicht! Politikverdrossenheit lässt grüßen. Es stellt sich nur noch die Frage, ob die Herren, die diese Abzocke veranstalten, morgens noch gerade in den Spiegel schauen können. Eine Obrigkeit, die mit solchen drakonischen Sanktionen den Autofahrer gängelt und abzockt, ist für mich nicht wählbar.


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