Region

„Wurden nicht ernst genommen“

19.08.2009, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Wattestäbchen-Affäre“: Sprecher der österreichischen Polizei widerspricht Minister Rech

In der „Wattestäbchen-Affäre“ gerät Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech immer mehr in Erklärungsnot. Ein namhafter österreichischer Polizist widerspricht nun nämlich dessen Darstellung der Dinge in einem zentralen Punkt.

FRICKENHAUSEN. Rech hatte in seiner Antwort auf eine Anfrage der Landtags-Grünen zwar eingeräumt, dass die Polizei in Heilbronn vom Landeskriminalamt Oberösterreich schon am 18. Dezember 2008 informiert worden sei, dass nach einer Disco-Schlägerei die DNA-Spur einer Frau gefunden worden sei, obwohl daran nachweislich nur Männer beteiligt gewesen seien. Aber das habe ja einen Kontakt der sogenannten „unbekannten weiblichen Person“ (uwP) mit den Prüglern nicht ausgeschlossen, meint der Minister noch heute: „Es trifft daher nicht zu, dass damit die Existenz der ,Phantommörderin‘ bezweifelt werden musste“, schrieb er dem bei dieser Anfrage federführenden grünen Abgeordneten Hans-Ulrich Sckerl.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 22% des Artikels.

Es fehlen 78%



Region