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Wörth-Bebauung: Es geht auch anders

14.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Wie könnte es am Wörth anders gehen?“ vom 12. Juni. Es ist also doch frische Luft am Neckarufer möglich. Im schlüssig zusammengefassten Artikel von Barbara Gosson zum Entwurf der jungen Architekten Maisch und Pfeifer wird der ganze Mangel und die sperrige Einseitigkeit der bisherigen Vorschläge zur Wörth-Bebauung offengelegt. Das Bauamt wollte der Stadt Entwürfe aufschwatzen, die vom Wohnungsbesitzer aus viel „Stadt am Fluss“ bieten. Der „wachsende Bedarf“ soll hier als Argument herhalten für städtebaulichen Dilettantismus. Für alle anderen allerdings hätte es bedeutet, dass ein dichtes Bollwerk das Neckarufer und Stadtbild zustellt.

Dass es anders geht, ist nun belegt. Sicher macht nicht allein eine vielstimmige Bürgerbeteiligung selig, aber offenbar gibt es Fachleute, die in der Lage sind, die Erfahrungen und die verantwortungs- und liebevolle Verbundenheit von Bürgern mit ihrer Umgebung als eine Quelle für vernünftige, maßvolle Lösungen anzusehen, nicht als unausgegorene Störung.

Jetzt darf man gespannt sein, ob die Stadt auf diesen Entwurf mit architektonisch-städtebaulichen Argumenten reagiert oder wieder mit politischen Instrumenten oder gar rechtlichen Gutachten. Das stadtnahe Neckarufer jedenfalls hat mehr Potenzial als Privatgrund, Häuserfronten und Straßenlärm.


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