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Wirksame Prävention

10.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Projekt gegen sexuelle Gewalt wissenschaftlich untersucht

(lp) Die Traumnote 1,0 erhielt die Erziehungswissenschaftlerin Ann-Kathrin Hieber für ihre Diplom-Arbeit im Auftrag der Polizeidirektion Esslingen. „Präventive Ansätze im Kindergarten gegen sexuelle Gewalt an Kindern – am Beispiel des Präventionsprojekts ,Flipsy und Kasimir‘“ lautete der Titel.

Die Erziehungswissenschaftlerin aus Esslingen bewertete zunächst die Konzeptbausteine des polizeilichen Präventionsprojekts. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit untersuchte sie dann auch die Wirksamkeit der präventiven Ansätze. Für ihre erfolgreiche Arbeit erhielt sie nun von der philosophischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Note 1,0.

Das Ergebnis der Arbeit wurde nun Swantje Herzig und Paul Mejzlik vom Sachbereich Kriminalprävention der Polizeidirektion Esslingen überreicht. „Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchung bestärken uns erneut, mit der polizeilichen Präventionsarbeit möglichst früh anzusetzen“, so der Leiter der Esslinger Polizeidirektion, Hans-Dieter Wagner.

Ziel des von der Polizeidirektion im Jahr 2001 initiierten Projektes ist es, Kindern spielerisch Handlungskompetenzen in Gefahrensituationen zu vermitteln. Hierzu führen Polizeibeamtinnen in allen Kindergärten im Landkreis Esslingen ein interaktives Puppenspiel auf. Wesentliche Konzeptbausteine sind dabei die Information und Vorarbeit der Eltern und Erzieherinnen.


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