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Wie wird Abwasser verhindert?

31.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neufassung der Satzung für Abwasserbeseitigung in Neuffen

NEUFFEN (js). Die Neufassung der Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung war in der jüngsten Gemeinderatssitzung Anlass für eine rege Diskussion. Anstoß hierzu gab weniger die Frage nach der Beseitigung des Abwassers, sondern vielmehr nach dessen Verhinderung. Im Vordergrund stand dabei die Regenrückhaltung.

Die derzeit gültige Abwassersatzung stammt aus dem Jahr 1983. Lediglich zwei Änderungen wurden in den vergangenen Jahren vorgenommen. Wegen neuer Vorschriften hatte die Verwaltung die Neufassung der Satzung über die öffentliche Abwasserbeseitigung ausgearbeitet.

Bürgermeister Wolfgang Schmidt erläuterte dem Gremium unterschiedliche Abrechnungsmaßstäbe. So habe man bewusst am bisherigen Maßstab, dem Trinkwasserverbrauch, festgehalten. Das andere in Frage kommende Modell, die gesplittete Abwassergebühr, sei für Neuffen nicht geeignet. Bei diesem Modell ist neben dem Verbrauch auch der Grad der Versiegelung des Grundstücks maßgeblich. Allein die umfangreichen Erhebungen, diesen Versiegelungsgrad zu erheben, seien viel zu aufwendig. Der Aufwand steht außer Verhältnis zu den Vorteilen, die das Modell mit sich bringt, war das Fazit des Stadtoberhaupts. Zudem weise Neuffen eine homogene Siedlungsstruktur auf. Die gesplittete Abwassergebühr eigne sich eher für heterogene Siedlungsstrukturen, für Kommunen mit deutlich größerem Gewerbeanteil.


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