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Verzicht auf Überwachung

20.03.2014, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach Randale auf dem Altenrieter Schulhof will der Gemeinderat zuerst Gespräch suchen

Altenriet verzichtet vorerst auf eine Videoüberwachung des Grundschul-Areals. Nachdem es in jüngster Zeit weder zu Sachbeschädigungen noch einer Gefährdung der Schüler gekommen ist, will die Gemeinde zunächst das Gespräch mit den Jugendlichen suchen.

ALTENRIET. Schon seit Längerem nutzen Jugendliche vor allem am Wochenende den Pausenhof der Grundschule Altenriet als Treffpunkt. Dabei war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Problemen gekommen. Anwohner hatten sich wegen der nächtlichen Ruhestörung beschwert, dass die jungen Leute Wiese und Schulhof mit Kippen und leeren Flaschen verdreckten (wir berichteten).

Höhepunkt war der Fund von scharfen Glasscherben, die in den Fallschutz unter den Spielgeräten eingegraben worden waren. Zuletzt war zudem die Fassade und Wärmedämmung am Neubau beschädigt worden.

Der Gemeinderat hatte deshalb zuletzt sogar Überlegungen angestellt, das Areal per Video zu überwachen. Diesen Schritt stellte das Gremium nun vorerst zurück. Anlass dafür sind erste Gespräche, die Gemeinderätin Waltraud Becker mit den Jugendlichen führte. „Die jungen Leute wollen eigentlich nur eingegliedert werden“, ist der Eindruck der Pädagogin nach der Begegnung. Die Gemeinde verliere den Zugang zu den Jugendlichen, gehe man „so brutal“ vor.


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