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Tricks gegen Tollwut

17.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Achtung Wildtollwut!“ oder „Tollwutgefährdeter Bezirk“ – solche Schilder sah man früher oft im Wald und auf dem Land. Sie warnten vor einer Krankheit bei Tieren: vor der Tollwut. Bei uns waren vor allem Rotfüchse betroffen, aber auch Hunde oder Menschen konnten sich anstecken, wenn sie von einem kranken Tier gebissen wurden. Und man konnte daran sterben. Die Schilder sollten sagen: Hier könnte es Tollwut geben, passt gut auf! Doch Fachleute wollten mehr tun als nur warnen. Mit schlauen Ideen konnten sie die Krankheit stoppen.

Die Tollwut wird durch ein Virus verursacht, das in Säugetieren vorkommt. Zu den Säugetieren gehören zum Beispiel Hunde und Katzen, aber auch Fledermäuse und viele Wildtiere. Im Speichel, etwa durch einen Biss, geht das Virus von einem Lebewesen zum nächsten. Meistens haben bei uns Füchse die Krankheit übertragen.

Doch keine Sorge: Der bisher letzte tollwütige Fuchs wurde in Deutschland im Jahr 2006 gefunden. Seither war unser Land frei von der Fuchstollwut. Es konnte sich bei uns also schon länger niemand mehr im Wald anstecken.


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