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Summen und Brummen am Wegesrand

17.07.2019, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf Initiative des Nabu mäht der Neuffener Bauhof die Randstreifen und Böschungen der Feldwege seltener – die Natur blüht auf

Der Schwabe mag seine gemähte Wiese – aber für manche Wildinsekten bedeutet das sauber gemähte Grün in Feld und Flur den Wegfall der Lebensgrundlage. An Wegrändern lässt der Neuffener Bauhof deshalb die Wiese stehen – es grünt und blüht der Wildwuchs. Dazwischen tummeln sich Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.

NEUFFEN. Insektenfreundliche Lebensräume zu erhalten hat zurzeit Hochkonjunktur. In Neuffen geht man einen ganz pragmatischen Weg, um bessere Lebensbedingungen für die kleinen Krabbel- und Flugtiere zu schaffen. Die Randstreifen und Böschungen der Feldwege auf Neuffener Gemarkung werden vom Bauhof seltener gemäht. Dadurch können die natürlich vorkommenden Blühpflanzen gedeihen und Nahrung und Überwinterungsstätte für Insekten bieten. Das Vorhaben ist auf die Initiative des Nabu Neuffen-Beuren angestoßen worden. Die Landschaftsarchitektin Mirjam Maus ist für Neuffen hauptverantwortlich für das Projekt, das gemeinsam mit dem Bauhof umgesetzt wird. „Gleich da vorne gibt es ein paar gute Stellen“, sagt sie als sie mit dem Fahrrad zum Gesprächstermin am Neuffener Bauhof kommt.


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