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Straßenbeleuchtung kaufen?

22.03.2013, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat befasste sich auch mit dem neuen Baugebiet „Auf dem Wasen“

Die neue Regelung könnte die Gemeinde eine Stange Geld kosten. Bislang gehörte die Straßenbeleuchtung zum großen Teil der EnBW, sie hielt das Netz in Stand und betrieb es. Nun müssen die Gemeinden die Einrichtungen kaufen oder leasen. Ein Kauf würde Frickenhausen 768 000 Euro kosten. Damit will man sich vorerst nicht abfinden.

FRICKENHAUSEN. Wenn’s dunkel wird, gehen die Lichter an. Der Strom dazu kommt aus der Steckdose. Basta. Ganz so einfach ist die Lage in Sachen Straßenbeleuchtung in vielen Gemeinden nicht. In den Gemeinden, die ihren Strom via Konzessionsvertrag von der EnBW bezogen. In diese Verträge integriert war nämlich die Wartung und Instandhaltung des Straßenbeleuchtungsnetzes. Sozusagen ein Bonbon obendrauf. Der EnBW gehörten dabei das Versorgungsnetz, die Anschlusskästen, die Masten und die Schaltstellen. Lediglich die Leuchtmittel und die Versorgungsleitung im Masten gehörten den entsprechenden Gemeinden schon immer.

Damit ist jetzt Schluss. Die Konzessionsverträge liefen zum Jahresbeginn aus. Aus wettbewerbsrechtlichen Gründe ist diese alte – für die Gemeinden sehr geschickte – Regelung vom Tisch. Was nun? Ganz einfach. Die EnBW ist dazu gezwungen, ihre Straßenbeleuchtungsnetze an die Gemeinden zu verkaufen oder diesen per Leasing zu überlassen. Weitere Alternativen gibt es nicht.


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