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Steinbach – und kein Ende

25.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Die Verständigung zwischen Deutschen und Polen ist in der Bevölkerung viel weiter fortgeschritten, als die Regierungen es wahrhaben wollen. Erntehelfer und Sozialhelferinnen sind hier gerne gesehen und Begegnungen finden ohne Ressentiments statt. Wer geglaubt hat, das Verhältnis werde sich nach dem Rücktritt der Kaczinski-Zwillinge zwischen den beiden Staaten normalisieren, sieht sich leider getäuscht. Auch die jetzigen Machthaber in Warschau scheinen darauf aus zu sein, den Affront gegen Berlin am Köcheln zu halten, denn was sie sich jetzt im Fall Steinbach angemaßt haben, geht weit über das diplomatisch Zulässige hinaus. Es ist eine massive Einmischung in die deutsche Innenpolitik, die man sich energisch verbitten sollte. Aber stattdessen Schweigen und Kuschen dem Urheber gegenüber. Statt einer gemeinsamen solidarischen Zurückweisung finden in den Niederungen des Parteiengezänks gegenseitige Schuldzuweisung und Besserwisserei statt.


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