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Steht die Werkrealschule in Neuffen auf der Kippe?

22.03.2014, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zukunft steht und fällt mit den Anmeldezahlen nächste Woche

NEUFFEN. Eine Äußerung eines Wendlinger-Kreistagsmitglieds sorgte für Verärgerung bei Neuffens Bürgermeister Matthias Bäcker. Alois Hafner (CDU) hatte im Schulausschuss gesagt, dass die Gemeinschaftsschule eine „unheimliche Magnetwirkung“ entfalte, und stellte fest: „Der Knackpunkt wird Frickenhausen sein. Die Werkrealschule in Neuffen wird meiner Meinung nach gewaltig darunter zu leiden haben.“

In der Gemeinderatssitzung am Dienstag fragte Bäcker sich deshalb, warum ein Wendlinger Rektor sich dazu zu äußern habe. Die Anmeldezahlen der Werkrealschule (WRS) seien gut, selbst aus Nürtingen kämen Schüler nach Neuffen. Damit bewies der Schultes Weitblick: Die landesweiten Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen sind am kommenden Mittwoch und Donnerstag.

Werkrealschulleiterin Heiderose Maier kann jedoch schon abschätzen, wie viele Anmeldungen es geben könnte: 14 Werkrealschulempfehlungen seien an der Grundschule ausgesprochen worden. Seit 2012 sind diese allerdings nicht mehr verbindlich. Deshalb muss die Schulleiterin noch bis nächste Woche bangen, ob an ihrer Schule eine fünfte Klasse zustande kommt.

Mindestens 16 Schüler müssten sich anmelden, damit für das Schuljahr 2014/15 eine Klasse 5 zustande kommt. Wenn nicht, stehe es schlecht um die Zukunft der Werkrealschule, so Maier.


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