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Stadtentwicklung – Bürgersache?

20.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Peter Stumpp, Nürtingen. Ein herzlicher Dank gebührt dem schwäbischen Heimatbund und Herrn Professor Weinbrenner für die Durchführung einer wirklich informativen und fachlich fundierten Veranstaltung über das Thema Stadtentwicklung. Wie der Gastreferent Tim von Winning, Leiter des Stadtplanungsamtes Tübingen, authentisch den Nürtinger Bürgern sowie den Vertretern der Stadtverwaltung und des Gemeinderats anhand von verschiedenen Einzelbeispielen aufzeigen konnte, ist Bürgerbeteiligung auch beim Thema „Stadtentwicklung“ machbar. Klarer Spielregeln bedarf es hierbei. Offenheit und Transparenz gegenüber den Bürgern mit ihren unterschiedlichsten Fähigkeiten, Vorstellungen und Bedürfnissen ist Grundvoraussetzung und sollte nicht als Bedrohung oder als Last empfunden werden.

Der respektvolle Umgang miteinander ist notwendige Voraussetzung. Sie sichert den Schlüssel zum Erfolg. Nur dann weicht das gegenseitige Misstrauen, und eine fruchtbare und vertrauensvolle Zusammenarbeit wird möglich. Dass eine Konsensfindung erstrebenswert ist, jedoch nicht oberstes Gebot, erklärt sich von selbst. Die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für eine Stadt sei in den allermeisten Fällen wegen der Komplexität nicht sinnvoll, dafür sollten Teilkonzepte entwickelt werden, die sich in ihrer Logik aufeinander beziehen und somit als ein Ganzes erkennbar werden lassen.


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