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Sind nicht alle gleich?

28.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Karl Hummel, Frickenhausen-Linsenhofen. Als ich einst die Volksschule besuchte, hat man das Rechnen mit dem kleinen Einmaleins gelernt. Also einmal eins ist halt nur eins. Das muss heute anders sein. Finanzminister Steinbrück hat einen Haushaltsplan vorgelegt und trotz gewaltiger Steuermehreinnahmen muss er 18 Milliarden Euro neue Schulden machen. Dann bricht über Nacht eine Finanz- und Wirtschaftskrise herein und der Steuerzahler kann plötzlich die Großbanken und die Autobauer, deren Milliardengewinne sich in Milliardenverluste gedreht haben, mit zig Milliarden Euro vor der Pleite bewahren. Die Frage ist sicher berechtigt: Woher kommen die Milliarden Euro? Und wer hat die Milliardengewinne kassiert?

Trotz der besagten „Superhirne“ und viel zu hoher Bezahlung der Manager haben die Banker vor lauter Gier auf mehr Erfolgshonorar den Grundsatz vergessen: Mit Geld, das man wieder braucht, darf nicht spekuliert werden und mit fremdem Geld überhaupt nicht. Die Autobauer haben das Zählen vergessen. Nun stehen Tausende von Autos, wie das Fernsehen immer wieder zeigt, als totes Kapital auf Halden. Ohne studiert zu haben, weiß man, dass das zur Insolvenz führt.


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