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Rückgrat für Europa?

02.05.2009, Von Anna-Madeleine Metzger — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Diskussion zum Wahl-Marathon im Luther-Hof

Die Wirtschaftskrise, wachsende Armut, soziale Ungerechtigkeit, Arbeitslosigkeit und Umweltverschmutzung sind nur einige Herausforderungen, mit denen sich die Weltgemeinschaft derzeit konfrontiert sieht. Welche Rolle spielt dabei eine Kleinstadt wie Nürtingen? Was kann hier ein überstaatlicher Verband wie die Europäische Union tun?

NÜRTINGEN. Zehn Kommunal- und Europapolitiker aus Nürtingen und Umgebung stellten sich am Dienstagabend auf dem Podium des Arbeitskreises Christlicher Kirchen (ACK) im Martin Luther-Hof diesen schwierigen Fragen.

„892 von knapp 8000 Kindern in Nürtingen stammen aus Familien, die von Hartz IV leben“, berichtete Hans-Wolfgang Wetzel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Nürtinger Gemeinderat, auf dem dicht besetzten Podium.

Eckhard Rahlenbeck, der die Podiumsdiskussion unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes – global denken, lokal handeln“ moderierte, hatte ihm die Frage gestellt, ob Hartz IV in der Hölderlinstadt überhaupt ein Thema sei. Wetzel wies aber auch darauf hin, dass der kürzlich vom Gemeinderat beschlossene Sozialpass für Familien aus seiner Sicht ein erster Baustein auf dem Weg sei, die über zehn Prozent arme Kinder wieder in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Bäderbesuche, kirchliche Ferienlager und das kommunale Ferienprogramm sollen dann bald mit dem Nürtinger Familienpass nur noch die Hälfte kosten.


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