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Republikflüchtling und SED-Funktionär

12.08.2009, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

20 Jahre Mauerfall: Wie die Mitglieder der Familie Wilms nach der Wende die Chance nutzten, wieder zueinanderzufinden

Der Fall der Mauer vor 20 Jahren hat vielen Lebenswegen eine ganz neue Richtung gegeben. Für Eberhard Wilms war die deutsche Wiedervereinigung auch eine ganz persönliche Wiedervereinigung innerhalb der Familie.

Ein „Republikflüchtling“ hier, SED-Parteikader dort – in der Familie Wilms spiegelt sich ein Stück deutsch-deutsche Geschichte. Eberhard Wilms, der 27 Jahre lang bis zu seiner Pensionierung 2005 am Wendlinger Robert-Bosch-Gymnasium Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftkunde unterrichtete, wurde 1940 im ostpreußischen Königsberg als jüngster von vier Söhnen geboren.

Die Flucht Richtung Westen führte die Familie nach Dresden. Dort wurde Eberhard mit zehn Jahren in den traditionsreichen Kreuzchor aufgenommen, ein Knabenchor, an den ein Internat angeschlossen ist. „Ich habe mit dem Chor an 25 Auslandsreisen teilgenommen, als kaum jemand reisen konnte. Das hat meinen Horizont sehr erweitert“, sagt Wilms heute.


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