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Reiche am Sparen beteiligen

24.06.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Katholische Verbände kritisieren Sparpaket der Regierung

(pm) „Gerecht ist das nicht!“, sagen die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Esslingen und kritisieren, dass das Sparpaket der Bundesregierung unausgewogen ist: fünf von den geplanten elf Milliarden Euro Einsparungen bei Sozialausgaben im Jahr 2011 sollen die Ärmsten beitragen‚ das sind 14 Prozent der Bevölkerung, die 45 Prozent der Lasten tragen sollen.

Das von der Bundesregierung vorgelegte Sparpaket belastet vor allem Erwerbslose und Familien. „Die Abschaffung des Zuschusses zur Rentenversicherung bei Empfängern von Arbeitslosengeld II verschiebt das Problem nur in die Zukunft und leistet einer weiteren Altersarmut Vorschub“, so Adalbert Kuhn, Leiter der KEB Esslingen.

Die Kürzungen beim Elterngeld führen zu einem Vertrauensverlust bei jungen Familien und senden damit ein fatales Signal. „Durch die Streichung des Elterngeldes für Hartz-IV-Empfänger werden die sozial Schwächsten am stärksten benachteiligt“, kritisiert Ákos Csernai-Weimer, KAB-Sekretär. Das Elterngeld wird bei Hartz-IV-Empfängern künftig als Einkommen angerechnet. Betroffen sind rund 130 000 Familien, etwa 16 Prozent aller Elterngeldbezieher.


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