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Rehe haben es nicht leicht

09.05.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aktuell ist wieder Frühling und neues Leben erwacht. Auch bei den Rehen. Doch leider weiß keiner um die liebe Not dieser Tiere um diese Zeit. Verschiedene Gefahren bringen den Tod. Ein Problem ist das Mähen der Wiesen. Da die gesetzten Kitze sich im Gras ducken und nicht weglaufen, werden sie von den Messern der Mähwerke verletzt. Durch eine gezielte Beunruhigung und das Absuchen der Wiesen mit ausgebildeten Hunden kann dieser grausame Tod vermieden werden. Hierzu ist es möglich, sich mit dem örtlichen Jäger rechtzeitig in Verbindung zu setzen. Einige Rehe kommen erst gar nicht so weit. Die hoch trächtigen Geißen sind besonders stressanfällig. Durch das auch unbewusste Anjagen von Rehen durch Hunde kann es zu Fehl- und Sturzgeburten kommen, die auch für die Geißen lebensgefährlich sind. Auch die „Kleinen“ (sie wiegen circa 150 Gramm) sind durch die in den Wiesen trollenden und spielenden Hunde gefährdet. Daher ist im Frühling eine Leine im Wald und an waldnahen Wiesen angewandter Tierschutz. pm

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