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Regeln für den Fischfang?

05.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Interessante Vortragsveranstaltung der Kirchengemeinde

SCHLAITDORF (pm). Der Fisch ist nicht nur ein uraltes christliches Erkennungszeichen, er stand auch im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Schlaitdorf. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Thema „Zukunftsfähiges Deutschland in einer veränderten Welt“ begrüßte Pfarrer Ernst Herrmann kürzlich hierzu im Gemeindehaus ein interessiertes Publikum und den Referenten Ulrich Sihler.

Sihler gab zunächst einen allgemeinen Überblick über die aktuelle Situation des Fischfangs, Fischhandels und Fischkonsums. Fischfang wird deshalb zum Problem, da er mit rabiaten Fangtechniken, hohen Fangquoten und zu viel tierischer und pflanzlicher Biomasse als Beifang betrieben wird. Ein eingeblendeter Filmausschnitt zeigte, dass dieser Beifang als unnützer Abfall wieder ins Meer geworfen wird.

Verheerend sind die sozialen und wirtschaftlichen Folgen für Drittweltländer, vor deren Küsten Fangflotten aus der EU, den USA und China fischen. Fisch gilt als gesundes, modisch fettarmes und in vielfältiger Art vorhandenes Lebensmittel, das stark nachgefragt und profitabel vermarktet wird.


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