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Projekt Kelly-Insel droht Imageschaden

22.06.2007 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landrat Eininger überrascht von fragwürdigen Aktionen des Geschäftsführers Ralf Berti Medienpräventionswoche überschattet

Eigentlich wollten der Esslinger Landrat Heinz Eininger, Filderstadts Bürgermeister Andreas Koch und Kriminaloberkommissar Paul Mejzlik gestern das Konzept der Präventionswoche zu Medienkompetenz und Mediengefahren für Kinder und Jugendliche vorstellen. Dabei geriet Filderstadts Bürgermeister und Vorsitzender des Vereins Kelly-Insel jedoch in Erklärungsnöte, was die fragwürdigen Aktivitäten von Ralf Berti als Geschäftsführer dieses Vereins betreffen. Landrat Heinz Eininger, nach eigenen Worten erstmals mit dieser Problematik konfrontiert, wurde es schließlich zu bunt: Vorausgesetzt, die Vorwürfe stimmen, muss das schleunigst geklärt und die entsprechende Konsequenz gezogen werden.

Als eifriger Trommler für die Idee der Kelly-Insel war Berti in den vergangenen Jahren im Landkreis Esslingen unterwegs, eine Gemeinde nach der anderen sprang auf den Zug auf. Ins Rollen kam das Projekt nach dem Missbrauch und Mord an der sechsjährigen Alexandra aus Filderstadt-Bonlanden im Oktober 2000. Die Betroffenheit über das schreckliche Verbrechen war groß, aus einer Stiftung ging der Kelly-Verein hervor, der sich den Kinderschutz auf die Fahne schrieb. Der ortsansässige Ralf Berti, nicht betroffen, aber von Beginn an engagiert, wurde Geschäftsführer.


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