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Profis lösen Ehrenamtliche ab

21.09.2012 00:00, Von Eberhard Strähle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sprachförderung für Kinder wird in Unterensingen neu organisiert

UNTERENSINGEN. Am Dienstag stand die Neuordnung der Sprachförderung auf der Tagesordnung des Unterensinger Gemeinderates. Bemühungen, Kinder mit einem gewissen Sprachdefizit so früh als möglich zu unterstützen, standen in den 1970er-Jahren schon im Fokus der Gemeinde. Diese Förderung hatte 1973 in den privaten Haushalten begonnen. Kinder mit Migrationshintergrund wurden von ihren Mitschülern mit nach Hause genommen, um ihnen im heimischen Wohnzimmer die deutsche Sprache auf die einfachste Art näherzubringen.

Das Ehepaar Günther und Irene Kaßberger hatte sich in dieser hilfreichen Sache sehr engagiert eingebracht und betätigte sich hierbei als Pioniere. Aus dem damaligen „Denkendorfer Modell“ der Arbeitsgemeinschaft Sprachhilfe entwickelte sich bald darauf ein „Unterensinger Modell“, mit dem die Arbeitsgemeinschaft Sprachhilfe in den Kindergärten der Gemeinde startete. Brigitte Baier von der Arbeitsgemeinschaft berichtete dem Gemeinderat äußerst eindrucksvoll und mit viel Herzblut über das jahrzehntelange Engagement im Ehrenamt und die Arbeit mit den Kindern. Ihr zur Seite stand stets auch Petra Scholten. Weitere Unterstützung erfuhren die rührigen Damen von Andrea Kehrer, der im Unterensinger Rathaus die Gesamtleitung der Tageseinrichtungen obliegt.


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