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Planungssicherheit gefordert

05.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freie Wähler im Kreis wollen Klarheit über die Umsetzung des neuen Schulkonzepts des Landes

Die grün-rote Landesregierung hat einen grundlegenden Wechsel im Schulsystem angekündigt. Längeres Lernen in Gemeinschaftsschulen soll das bisherige differenzierte Schulangebot in Hauptschulen, Werkrealschulen und Realschulen ergänzen oder ablösen. Die Freien Wähler im Kreis hegen da eine gewisse Skepsis.

(pm) In einer Pressemitteilung heißt es dazu: Dabei solle ein noch nicht näher beschriebenes Wahlrecht der Eltern und Schulträger eingeführt werden. Noch völlig unklar sei, ob auf Dauer von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Angebote möglich sind. Was werde aus den bestehenden Kooperationen zu Werkrealschulen, die teilweise unter großen Kraftanstrengungen entstanden seien? Gebe es weiterhin Realschulen? Wann und wie sei der Übergang zu den Gymnasien geplant?

Diese und weitere Fragen beschäftigten derzeit die Eltern, die Verantwortlichen in den Schulen und die Kommunen als Schulträger. Die neue Landesregierung habe hohe Erwartungen geweckt und müsse nun klar sagen, wohin die Reise gehen solle. Im hochsensiblen Gefüge des Bildungssystems seien Informationsdefizite nicht hinnehmbar.


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