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Pfadfinder beim „Ironscout“ im Ruhrpott

04.11.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über 1000 Pfadfinder aus ganz Deutschland, unter ihnen einige aus Nürtingen und Neuhausen, trafen sich kürzlich in Herne unter dem Motto „Mitten im Pott“ zum diesjährigen Ironscout. Der Ironscout ist ein für Rover und Leiter organisiertes riesiges Geländespiel, das einmal jährlich stattfindet. Innerhalb von 22 Stunden muss man möglichst viele Stationen anlaufen und Aufgaben erledigen. Die Läufergruppe der DPSG Neuhausen holte sich zur Unterstützung noch drei Rover und Leiter aus Nürtingen hinzu. Neben zwei Stationen, die Bezug auf den Kohleabbau im Ruhrpott nahmen, gab es auch eine Kirmes, einen Zirkus und eine Weltraummission. Wartezeiten an den Stationen wurden genutzt, um sich aufzuwärmen oder den Beinen eine Pause oder Massage zu gönnen. An jeder Station wurden der Gruppe andere Fertigkeiten oder Kenntnisse abverlangt und nur zusammen im Team konnten die Aufgaben bewältigt werden. Nach 21 Stunden, über 50 Kilometern und acht absolvierten Stationen kamen alle müde und gesund gemeinsam im Ziel an. Bei der Siegerehrung sprang jedoch „nur“ Platz 72 (von 145) heraus. Nun freuen sich alle schon auf den Ironscout 2020, der in Tennenlohe (Erlangen) in Mittelfranken stattfinden wird. pm

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